Ein großes Dankeschön an alle die fleissig mitgelesen haben. Das ist für mich nichts selbstverständliches. Es warem ja am Ende streckenweise gar nicht so wenige Leute. Vielleicht ist es ja für den ein pder anderen ein bisschen Inspiration. Die letzte große Wanderung sollt eigentlich ein Overnighter im Nationalpark werden. Doch schlussendlich ziehe ich meinen Schwanz ein. Die Navigation im weglosen Gelände ohne Bäume abseits der Zivilisation 150km entfernt im Bear-Country ist mir zu groß. Aber dazugelernt habe ich trotzdem. Die Querung eines reißenden Fluss war ein echtes Abenteuer mit dem schweren Gepäck und auch etwas absolut neues. Und ganz. entscheidend: Am Anfang dieser Reise hätte ich mir diese Idee grundsätzlich nicht zugetraut. Nach all dem hier sage ich: "Klar mache ich das, nur nicht alleine, nicht hier" Eine echte Entwicklung. Ich werde zurückkommen. Am Ende waren es 12 000 Kilometer per Anhalter, Dieselbe Strecke wie von München nach Lima in Per...
Ab von Anchorage zum höchsten Berg Nordamerikas! Ich kann es nicht glauben, das hier sind tatsächlich die letzten Rides der gesamten Reise. Ein komisches Gefühl. Und tatsächlich auch die fragwürdigsten Leute. Mein erster Ride erzählt mir hemmungslos von seinem Substanzkonsum, gewisse Kristalle. Er fragt mich sogar ob er im Auto mit mir konsumieren darf. Ich lehne höflich ab. Dann kackt auch noch das Auto mitten auf einer Kreuzung ab und ich muss bis zur nächsten Tanke schieben. Naja, angenehm wars nicht, aber wichtig, denn an der Stelle hätte ich sonst warscheinlich lange warten müssen. Dann fragt mich ein offensichtlich nicht nüchterner Fahrer an einer Tanke ob er mich mitnehmen kann. Ich lehne deutlich ab. Das erste Mal auf meiner Reise wegen einem unguten Bauchgefühl. Krass, und das auf den letzten Metern. Aber man muss immer auf der Hut sein. Schliesslich komme ich am Denali Nationalpark an. Eine Fläche locker so groß wie Nordrhein-Westfalen. Krasse Dimensionen. Selbst ...
So, jetzt ist also nach dieser wirklich schlaflosen Nacht endlich soweit! Ganz ehrlich, wirklich glaube kann ich es eigentlich nicht. Monatelange Vorbereitung für diesen einen Moment. Also ab in den Zug Richtung Frankfurt. Das Gespräch mit dem New Yorker Börsenmakler gibt mir einen Vorgeschmack auf all die Dinge, auf welche ich mich so lange gefreut habe. Neue Menschen, neue Eindrücke und vermutlich eine Menge an interessanten Gesprächen. Ich wusste gar nicht dass es zu den allseits bekannten Hill-Billys in den USA noch ein Gegenstück gibt: Die sogenannten Yankees, also sehr liberale Menschen aus dem Norden/Nordosten. NYC ist vermutlich das beste Beispiel dafür. Tja, die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft ist faszinierend, jedoch nicht auf die schöne Art. Hoffentlich ereilt uns in Deutschland nicht ein gleiches Schicksal. Die Grenzkontrolle habe ich dann mit einer Australierin gemeinsam überstanden. Seit dem Brexit ja tatsächlich ernsthafte Fragen, di...
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