Ein großes Dankeschön an alle die fleissig mitgelesen haben. Das ist für mich nichts selbstverständliches. Es warem ja am Ende streckenweise gar nicht so wenige Leute. Vielleicht ist es ja für den ein pder anderen ein bisschen Inspiration. Die letzte große Wanderung sollt eigentlich ein Overnighter im Nationalpark werden. Doch schlussendlich ziehe ich meinen Schwanz ein. Die Navigation im weglosen Gelände ohne Bäume abseits der Zivilisation 150km entfernt im Bear-Country ist mir zu groß. Aber dazugelernt habe ich trotzdem. Die Querung eines reißenden Fluss war ein echtes Abenteuer mit dem schweren Gepäck und auch etwas absolut neues. Und ganz. entscheidend: Am Anfang dieser Reise hätte ich mir diese Idee grundsätzlich nicht zugetraut. Nach all dem hier sage ich: "Klar mache ich das, nur nicht alleine, nicht hier" Eine echte Entwicklung. Ich werde zurückkommen. Am Ende waren es 12 000 Kilometer per Anhalter, Dieselbe Strecke wie von München nach Lima in Per...
Mal wieder ein Orga-Tag. Und Zeit für die nächste Backpacking-Lektion by Erasmus. Wäsche ist natürlich ein großes Thema. Beziehungsweise das waschen. Und ich habe 2 Wäschesets. Beide mit antibakterieller Kleidung aus Merinowolle, somit stinkt sie sowieso kaum. Aber Irgendwann ist auch mal Waschtag. Also ziehe mir, dem es inzwischen besser geht, nach dem Auschecken aus dem Hotel meine Reservekleidung/Winterhose an und gehe zur Örtlichen Wäscherei. Anschließend dann Wäsche am Körper während des Tragens trocknen. Das ist die einzige Chance. Ich habe langsam genug von Schottland. Es wird Zeit für einen Wechsel nach Irland, denn ich habe ohnehin nur noch eine Woche bis zu meinem Flug nach Kanada und dem entsprechenden Roadtrip der Superlative. Ich bin so aufgeregt! Die restliche Zeit verbringe ich nun in Irland. Nachdem ich mithilfe von ChatGPT meine Rundreise strukturiert habe mache ich mich auf in die Stadt um fehlende Dinge zu kaufen. Ich friere teilweise unter spezifischen Bedingun...
Der heutige Tag war intensiv und emotional. Wenn ich das hier nicht gerade eigentlich an einem anderen Tag, wortwörtlich in einem anderen Land nachtragen würde, hätte ich es wahrscheinlich gar nicht aufgeschrieben. Eigentlich fing der Tag so an wie immer. Ich werde im Zeltaufbau und Abbau immer schneller. Auf dem nächsten Festival werde ich der King sein. Egal ob im Strömenden Regen, Besoffen um halb 4, mein Zelt steht immer wie eine 1 :))) Doch schnell bemerke ich in meiner etwas angeschlagenen "Seilschaft" mit Kathleen auf dem ersten Bergmetern dass mein Gesundheitszustand trotz Ibuprofen-Doping merklich nachlässt. Ich schnaufe wie der Vorsitzende des Emskirchner Dampflokomotivenvereins und wäre in meinem Tempo wohl sogar von meiner 82 Jährigen Oma mit Lichthupe überholt worden. Aber was solls? Oben am Gipfel wird mir plötzlich übel. Natürlich bin ich kein Otto und vorbereitet. Ein Brechblocker aus meinem Medikamentenvorrat löst das Problem und ich Schaufele weiter meine ...
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